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Cyclecars

cyclecars ausstellung im louwman museum

Vom Cyclecar zum Grand Sport

Vom 7. Juli bis einschliesslich 3. September 2023 stand das Louwman Museum im Zeichen der Cyclecars und Grand Sports. Nicht weniger als 30 Fahrzeuge boten einen eindrucksvollen Ueberblick ueber die Mobilitaet in der Zeit von 1914 bis 1930. Eine Epoche, in der minimalistische, fragile Fahrzeuge sich zu vollbluetigen Rennwagen entwickeln konnten, die sogar an Grand-Prix-Rennen teilnahmen.

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Nach dem Ersten Weltkrieg herrschte in Europa ein Mangel an fast allem. Um die Mobilitat zu fordern, wurde in verschiedenen europaischen Landern eine gunstige Steuer auf Autos mit einem Maximalgewicht von 350 Kilo und einem Hubraum von 1100 ccm eingefuhrt. Diese sogenannten Cyclecars boten Platz fur nicht mehr als 3 Personen. Uberall entstanden kleine Fabriken, Werkstatten, Garagen und Schuppen, in denen eine enorme Vielfalt an kleinen Fahrzeugen produziert wurde. Allein Paris und Umgebung zahlten bereits mehr als 100 grosse und kleine Autohersteller.

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Die Fahrzeuge, die den Cyclecar-Vorschriften entsprachen, verfugten aufgrund ihres geringen Gewichts und ihres relativ kraftigen Motors oft uber sehr sportliche Eigenschaften. Jede Cyclecar-Marke hatte daher auch eine spezielle Rennversion.

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Nicht alle Autos wurden in den zwanziger Jahren ab Werk mit einer Karosserie ausgeliefert. Auch externe Karosseriebauer fertigten handgebaute Aufbauten dafuer an. Diese entsprachen natürlich der neuesten Mode. So etwa das hölzerne Skiff, eine sehr luxuriöse und sportliche Karosserieform, die in den üppigen zwanziger Jahren – der Zeit des Charleston – sehr beliebt war. Ein Skiff sprach vor allem die (reiche) Jugend an. Es war ein Voiturette für einige wenige Glueckliche!

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Die Ausstellung zeigte die Entwicklung von einem sehr einfachen Cyclecar zu einem vollwertigen Rennwagen mit verschiedenen, teils ungewohnlichen Karosserien.

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Tamplin, 1921
Selbsttragende Karosserie aus Faserplatte

D'Yrsan Kurs, 1928
Sabotiert beim GP von Spa 1932

Bedelia BD2, 1913
Die Mutter aller Cyclecars

Bedelia BD2 MG, 1913
Erster franzoesischer Cyclecar

Lombard AL3 Grand Prix, 1927
Gebaut fur Rennen

Amilcar CC Skiff, 1923
Sehr schick und sehr sportlich

Salmson VAL 3, 1926 / Salmson VAL Serie 3, 1926
Luxus und Komfort

Villard Cyclecar Typ 27, 1924
Minimalistisch, aber sehr fortschrittlich

Bignan AL22, 1922
Ein Salmson in Verkleidung

Salmson GS8-GSS GP, 1928
Einzelstuck mit doppelter obenliegender Nockenwelle

Sandford GS, 1927
290 Kilo und 140 km/h!

Amilcar CC, 1921
Noch im ersten Lack

Amilcar CGSs, 1927
Wendig, aber auch (relativ) komfortabel und zuverlassig.

Amilcar CGS Duval Coupe, 1926
Einzelstuck entworfen von Charles Duval

Peugeot Bebe, 1913
Ein echter Bugatti

Mauser Einspurauto, 1923
Ein zweiradiges Auto

Morgan Runabout Deluxe, 1922
Original mit elektrischer Beleuchtung und Anlasser

Amilcar Torpedo C4C, 1922
Originale Ausfuhrung fur vier Personen

Salmson AL3, 1923
Vollstandig original, aber komplett restauriert

Senechal Kleinwagen 7 PS, 1924
Hochstgeschwindigkeit von 90 km/h mit nur 7 PS

Salmson San Sebastian Grand Prix, 1926
Noch original und nie vollstandig restauriert

BNC 529 SPA, 1929
Teilnehmer am 1936er Bol d'Or Endurance-Rennen

Austin 7 Sports Ulster TT, 1930 / Austin ES Sport, 1930
Das erste britische Auto, das bei der Mille Miglia erfolgreich war

Amilcar C6 Course Cliente, 1931
Erster in seiner Klasse am Mont Ventoux im Jahr 1932

Amilcar CGS Grandsport, 1925
Hat ein aktives Leben in England gefuhrt

Benjamin Torpedo Typ C, 1921
Eines der wenigen amerikanischen Cyclecars

Dreiradwagen Gillet, 1937
Von Motorrad zum Leichtbau-Cyclecar

Amilcar CGS3, 1926
Besondere niederlandische Geschichte

Sima Violet
Ein besonderer Cyclecar

Bedelia
Grosse Anpassungsfahigkeit

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