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Traumboote – Rennen bei Nacht

6. Motorsportjournalismus

Traumboote – Indianapolis 500

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Amerikas bester Automobilkünstler

Der US-Amerikaner Peter Helck (1893–1988) wurde mit seinen Gemälden früher amerikanischer Straßenrennen (wie dem Vanderbilt Cup) und seinen kommerziellen Arbeiten für Zeitschriften wie Esquire und die Saturday Evening Post weltberühmt. Im Laufe seiner außergewöhnlich langen und produktiven Karriere schuf Helck mehr als 600 bedeutende Kunstwerke, verfasste zwei hochgelobte Bücher über die Anfänge des Motorsports (The Checkered Flag und Great Auto Races) und blieb bis ins hohe Alter aktiv. Noch heute ist der jährlich verliehene Preis für den besten Automobilkünstler Amerikas nach ihm benannt: The Peter Helck Award.

In seinen Memoiren „Peter Helck, 75 Years with Palette, Paintbrush and Wheels“ beschreibt er bis ins kleinste Detail, wie er als kleiner Junge in New York City zusammen mit seinem Freund Arthur Gilhooly von einem Testfahrer der Marke Simplex eingeladen wurde, auf der hölzernen „Seifenkiste“ (dem nackten Fahrgestell) Platz zu nehmen und eine „donnernde Testfahrt durch den Central Park“ zu unternehmen. Damals steckte das Automobil noch in den Kinderschuhen, doch Helcks Leidenschaft war bereits entfacht.