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Ausstellung 'Automobiles Extraordinaires' verlengert bis einschliesslich 6. Marz

Ausstellung 'Automobiles Extraordinaires' verlengert bis einschliesslich 6. Marz

25. Januar 2022

Die sieben ikonischsten franzoesischen Automobile aus dem beruhmten Chateau de Compiegne sind vom 2. Dezember bis einschliesslich 6. Maerz im Louwman Museum zu bewundern. Einzigartige Fahrzeuge aus der Zeit von 1878 bis 1911, die sich noch vollstaendig im authentischen und unrestaurierten Originalzustand befinden, komplett mit alten Gebrauchsspuren. Es ist das erste Mal, dass diese Automobile ausserhalb Frankreichs zu sehen sind.
Tauchen Sie ein in die Geschichte der franzoesischen Auto-Revolution!
Seit dem Moment, als das Automobil um 1870 seinen Einzug hielt, waren die franzoesischen Hersteller die Pioniere auf dem Gebiet der Entwicklung motorisierter Fahrzeuge. Einfach deshalb, weil in Frankreich das Automobil begeistert aufgenommen wurde, waehrend man in Deutschland und England zurueckhaltend war und Automobile sogar fernhalten wollte. Diese einzigartigen Fahrzeuge sind in der Ausstellung „Automobiles extraordinaires“ zu bewundern:
Begegnen Sie dem dampfbetriebenen „La Mancelle“
Der von Amedee Bollee im Jahr 1878 gebaute La Mancelle ist das aelteste Automobil der Ausstellung und das absolute Spitzenstueck. Wie bei den bewaehrten Dampflokomotiven wurde Dampf als Antrieb genutzt. Durch die Zweizylinder-Dampfmaschine mit 30 PS konnte eine Geschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde erreicht werden. Der revolutionaere La Mancelle verfuegte bereits ueber eine unabhaengige Radaufhaengung und Hinterradantrieb. Neben Amedee Bollee waren auch De Dion-Bouton & Trepardoux und Serpollet Pioniere im Einsatz von Dampf.
Begegnen Sie dem elektrischen Krieger
Nur wenige Menschen wissen, dass schon sehr frueh mit elektrischen Automobilen experimentiert wurde. Im Jahr 1905 war es Louis Antoine Krieger, der beide Vorderrader seines Modells K1 mit einem Elektromotor ausstattete. Mit einer Reichweite von fast 100 Kilometern und einer Hoegstgeschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde war es eines der besten Elektroautos seiner Zeit.
Begegnen Sie den ersten Renaults
Das absolute Spitzenmodell aus den Anfangsjahren von Renault war das Modell CC Double Coupe aus dem Jahr 1911. Durch die einzigartige Karosserie des Karosseriebauers Kellner et Fils blieb die Erinnerung an die Kutsche lebendig. Die Initialen und das Familienwappen auf den hinteren Tueren verstaerken dieses Gefuehl. Die Renault Limousine von 1906 ist eines der luxurioesesten Modelle jener Zeit. Die Holzkaroesserie wurde von dem beruehmten Pariser Karosseriebauer Million-Guiet gefertigt, und auch dieser Renault traegt ein Familienwappen auf der Tuer, das der Familie Bourbon-Parme.
Ebenfalls zu bewundern
Neben dem La Mancelle, dem Krieger K1 und den Renaults sind auch ein Leon Bollee Dreirad aus dem Jahr 1895, ein Hotchkiss Double Coupe von 1910 mit nicht weniger als 10 Fenstern und eine De Dion-Bouton Limousine von 1905 zu sehen.
Chateau de Compiegne
Die einzigartigen Automobile der Ausstellung wurden vom Musee National de la Voiture et Tourisme zur Verfuegung gestellt, das im Chateau de Compiegne untergebracht ist. Dieses Chateau gehoert zusammen mit denen von Versailles und Fontainebleau zu den drei wichtigsten koeniglichen Schloessern Frankreichs.
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