
Abarth 209A Coupe Boano
Das Design dieses Autos mit seinen hohen Radkasten, versenkbaren Scheinwerfern, einem sportlich wirkenden Auspuffrohr aus Edelstahl auf der rechten Seite und den Panoramascheiben wirkt exotisch.
Dennoch verbirgt sich hier ein ganz gewohnlicher Fiat 1100. Er wurde von Abarth in einer Serie von rund zehn Wagen speziell fur den Export in die Vereinigten Staaten gebaut, um dort unter anderem bei den 12 Stunden von Sebring zu starten. Neun der zehn Fahrzeuge sind Roadster. Dieser 209 A ist das einzige Auto der Serie, das als Coupe ausgefuhrt wurde, und ist daher einzigartig. Die 1,1-Liter-Fiat-Motoren werden von Abarth auf 66 PS gesteigert, fast das Doppelte der ursprunglichen 36 PS. Karosseriedesigner Mario Boano zeichnet fur das elegante Design der Wagen verantwortlich, die 1955 in Turin und Paris prasentiert werden. Der Name Carlo Abarth, ein in Osterreich geborener Italiener, ist untrennbar mit getunten Fiats und speziellen Auspuffanlagen verbunden. Bereits Ende der vierziger Jahre beginnt Abarth damit, baut aber auch viele Automodelle unter eigenem Namen und konstruiert eigene Motoren, darunter einen V8 mit 350 PS. 1971 verkauft er sein Unternehmen an Fiat und zieht sich nach Osterreich zuruck, wo er 1979 stirbt.
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