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Ferrari 750 Monza Scaglietti

Ferrari 750 Monza Scaglietti

Dieser 750 Monza Scaglietti ist der erste Renn-Ferrari, der mit Scheibenbremsen ausgestattet wird.

Mit diesem Ferrari-Boliden ist viel Rennhistorie verbunden. Das Auto wurde von grossen Namen des Motorsports gefahren, wie Mike Hawthorn, Maurice Trintignant, Umberto Maglioli und Jose Froilan Gonzales. Mit dem Team Dreyfus/Lucas nimmt der Wagen ausserdem an dem tragisch verlaufenen Rennen von Le Mans 1955 teil, bei dem der Mercedes von Pierre Levegh in die Zuschauermenge fliegt und rund achtzig Menschen den Tod finden, einschliesslich Levegh selbst. Der 3,0-Liter-Vierzylinder (!) Ferrari 750 Monza Scaglietti wurde von Dino Ferrari, dem Sohn von Enzo, entworfen und von dem Karosseriebauer Scaglietti gebaut. Das Auto wird Anfang der funfziger Jahre entwickelt, weil Vierzylindermotoren mit grossem Hubraum in der damals neuen Formel 1 hervorragende Leistungen erbringen. Die ersten Ferrari 750 Monza haben ursprunglich grosse Trommelbremsen, doch werden diese versuchsweise durch Scheibenbremsen ersetzt. Dies ist vermutlich das erste Exemplar, das mit Scheibenbremsen ausgestattet wird.

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Technische spezifikationen


Motor3,0-Liter Vierzylinder
Vermoegen260 pk
Hochstgeschwindigkeit220 km/h
Anzahl der Gange4 gaenge
Antriebhinterradantrieb

Abmessungen


Lange2.95m
Breite1.2m
Hohe1.18m
Radstand1.8m

Sonstiges


Baujahr1954
HerkunftslandItalien
Karosserietouring
ZeitraumNachkriegszeit (1946-1980)