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Paul Bracq ist ein französischer Autodesigner und Künstler, der für seine Auto- Entwürfe für Mercedes-Benz, BMW, Citroën und Peugeot hohes Ansehen genießt. Seine Karriere begann im Studio von Philippe Charbonneaux, wo er Entwürfe für die französische Präsidentenlimousine von Citroën anfertigte. Anschließend arbeitete er 1957 für Daimler-Benz in deren Advanced Design Studio (Sindelfingen) und ab 1967 für Brissonneau et Lotz (Frankreich), wo er Innenraumgestaltungen für den TGV-Hochgeschwindigkeitszug entwarf. 1970 wurde er Designdirektor bei BMW (Deutschland) und 1974 begann er bei Peugeot (Frankreich) als Leiter des Interieurdesigns und befasste sich auch mit dem Entwurf des privaten Transports des Papstes. Bracq entwarf unter anderem den Mercedes-Benz 600 Pullman, vielleicht eines der besten jemals gebauten Automobile, und den bekannten Mercedes-Benz 230 SL (W113). Doch Bracq ist noch bekannter als Künstler, und seine Illustrationen, Gemälde und Skulpturen sind in Museen auf der ganzen Welt zu sehen, darunter im Louwman Museum. Dieses hyperrealistische Gemälde eines 1955 Jaguar D-Type ‘Long-nose’ Sports- Racing Two Seater könnte leicht für ein Foto gehalten werden. Der XKD 504, mit der ursprünglichen Zulassung RSF 302, ausgestellt im Januar 1958 in Edinburgh, war im Besitz einer Reihe illustrer Eigentümer. Malcolm Sayer entwarf die Karosserie für Sir William Lyons von der Jaguar Car Company mit dem Ziel, die 24 Stunden von Le Mans zu gewinnen. Zwischen 1955 - 1957 gelang dies denn auch mit einem historischen Hattrick von drei Siegen.


