
Patching a Tire
1942
Howard Scott war ein Plakatgestalter, der Kampagnen für Esso gasoline, Schlitz bier, Nash automobielen und Heinz ketchup entwarf. Er bewunderte Norman Rockwell. Scotts Werbetafeln zeichneten sich meist durch einen kurzen, pointierten Text mit einer freundlichen, Rockwell-artigen häuslichen Figur vor einem leeren Hintergrund aus. Er suchte in seiner Arbeit nach einfachen Kompositionen, weil seine Botschaft für vorbeirasende Autofahrer auf einen Blick erfassbar sein musste. Neben Werbetafeln malte er auch Plakate und arbeitete für Zeitschriften. Dieses Werk für The Saturday Evening Post ist typisch für den Stil und die einfache Komposition von Scotts Werk. Er bevorzugte Gouache, weil sie direkt ist und schnell trocknet, ein Vorteil bei den knappen Werbedeadlines. Auch sein Werk hatte immer einen Augenzwinkern. Er sagte selbst: „Ein Theaterstück mit einem pointierten Akt in einem realistischen Bild sorgt dafür, dass sie auf der Main Street stehen bleiben.“


