
Amphicar
Navigationslichter, ein Nebelhorn, zwei Schrauben am Heck, eine Lenzpumpe und ein hoch montierter Auspuff; der deutsche Amphicar hat alle Einrichtungen zum Fahren auf dem Wasser, ausser einem Ruder.
Im Wasser wird die Richtung mit den Vorderradern geandert, genau wie auf der Strasse. Es versteht sich von selbst, dass das nicht optimal funktioniert. Als Boot ist er also nicht wirklich geeignet, aber auch als Auto hat er einige Schwaechen. Der Amphicar ist nicht gerade bequem, und unter anderem wegen der speziellen Karosserie ist das Fahrverhalten ziemlich unberechenbar. An Land erreicht der Amphicar etwa 100 km/h, im Wasser 12 km/h. Trotz der schlechten Fahreigenschaften auf dem Wasser hat der Amphicar den Kanal uberquert. Der Amphicar ist eine Konstruktion des deutschen Ingenieurs Hans Trippel, der sich bereits im Zweiten Weltkrieg mit dem Bau von Amphibienfahrzeugen fuer die deutsche Armee beschaftigt. 1959 prasentiert er den Eurocar, das erste Amphibienauto fuer Verbraucher. Das Auto hat einen hinten eingebauten Austin A35 Motor. Zwei Jahre spater beginnt die Produktion. Zu diesem Zeitpunkt heisst das Auto Amphicar und ist mit einem Triumph Herald Motor ausgestattet. Bis 1967 wurden etwa 4.000 Amphicars gebaut.
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