
Breguet A2
In der Luftfahrtwelt sagt der Name Breguet mehr aus als in der Autowelt. In den siebziger und achtziger Jahren fliegt der niederlandische Marinefliegerdienst mit Atlantic-Flugzeugen dieses Flugzeugherstellers.
In der Luftfahrtwelt sagt der Name Breguet mehr aus als in der Autowelt. In den siebziger und achtziger Jahren fliegt der niederlandische Marinefliegerdienst mit Atlantic Flugzeugen dieses Herstellers. Vor dem Ersten Weltkrieg baut Breguet neben Flugzeugen auch einige luxuriöse Sechszylinder Autos. Diese sind von guter Qualitat, aber nicht erfolgreich. In der Zeit von 1941 bis 1945 werden einige Elektroautos gebaut, mehr oder weniger aus der Not heraus. Breguet darf namlich zu diesem Zeitpunkt keine Flugzeuge mehr produzieren und versucht so, seine Mitarbeiter weiter zu beschaftigen. Die vierradrigen Aluminiumautos sind auf einem einfachen Rahmen mit einem zentralen Rohr aufgebaut, an dem sowohl der Motor als auch die Karosserie befestigt sind. Der Breguet A2 verfugt uber sechs Batterien, die eine maximale Spannung von 72 Volt liefern. Die Reichweite betragt etwa 65 Kilometer bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h. Dieses Exemplar ist eines der letzten erhaltenen von weniger als 200 gebauten Autos und damit ausserst selten. Der Wagen stand 64 Jahre lang in der Garage eines franzosischen Schlosses und wurde erst vor einigen Jahren entdeckt. Das dazugehorige Ladegerat ist hier ebenfalls zu sehen.
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