
Humber Humberette
Im Vergleich zu vielen anderen Cyclecars wirkt dieser Humber Humberette noch am ehesten wie ein konventionelles Auto.
Verglichen mit vielen anderen Cyclecars sieht dieser Humber Humberette noch am ehesten wie ein konventionelles Auto aus. Auch technisch ist er fuer ein Cyclecar ziemlich fortschrittlich; so verfuegt er ueber ein Rohrrahmenchassis und eine normale Antriebswelle anstelle des weniger zuverlaessigen Ketten- oder Riemenantriebs. Der Humberette ist mit einem 1,3-Liter luftgekuehlten Zweizylinder-JAP-Motor ausgestattet und nur als offener Zweisitzer erhaeltlich. Ein Jahr nach der Einfuehrung erscheint eine wassergekuehlte Version. Der Name Humberette ist eine Zusammensetzung aus dem englischen Markennamen Humber und dem franzoesischen Wort voiturette, kleinem sportlichen Auto. Bereits 1903 wird der Name einem der kleineren Humber-Modelle gegeben. Der erste Humberette ist jedoch kein Erfolg, weil er deutlich untermotorisiert ist und die ueberwiegend wohlhabendere Kundschaft keine kleinen Autos will. Um 1912, als der Markt dafuer reifer ist, erhaelt der Humberette eine zweite Chance. In Anzeigen wird das Auto als fuer Frauen interessant angepriesen, unter anderem weil sich der Motor leicht ankurbeln laesst.
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