
Lamborghini 350 GT
Der Geschichte nach beschwert sich Ferruccio Lamborghini bei Enzo Ferrari uber verschiedene Mangel an dem Ferrari, den er vor Kurzem gekauft hat. Daraufhin beschliesst er, seine eigene Autofabrik zu grunden. Dieser 350 GT ist das erste Serienmodell.
Der Geschichte nach beschwerte sich Ferruccio Lamborghini, ein Traktorenhersteller, bei einer zufalligen Begegnung mit Enzo Ferrari uber verschiedene Mangel an dem Ferrari, den er vor Kurzem gekauft hatte, woraufhin Enzo ihm zu verstehen gab, er solle sich lieber weiter mit dem Bau von Traktoren beschaftigen. Der mindestens ebenso starrkopfige und eigenwillige Lamborghini beschloss daraufhin, seine eigene Autofabrik zu grunden und mit Ferrari zu konkurrieren. Der erste Prototyp, der 350 GTV, wurde 1963 in Turin prasentiert. Das daraus abgeleitete Serienmodell ist der 350 GT, der ein Jahr spater auf dem Genfer Autosalon gezeigt wird. Die schlanke, elegante und sportliche Karosserie mit den grossen Fensterflachen wurde von Franco Scaglione entworfen. Die Karosserie wurde von Touring aus Mailand nach der Superleggera Methode (ausserst leicht) gefertigt: Aluminiumbleche, direkt auf ein Rohrrahmenchassis montiert. Dank seines 3,5 Liter Zwolfzylinders mit vier obenliegenden Nockenwellen, entwickelt vom ehemaligen Ferrari Ingenieur Giotto Bizzarrini, kann der Wagen eine Hohchstgeschwindigkeit von 240 km/h erreichen. Es werden nur 120 Exemplare des Lamborghini 350 GT gebaut, und dieses Exemplar wurde an den englischen Sammler C.W.P. Hampton ausgeliefert. Er vergleicht den Lamborghini mit seinen zeitgenossischen Ferrari Modellen und kommt zu dem Schluss, dass der Lamborghini mindestens ebenso gut, wenn nicht besser ist als der Ferrari.
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