
Mercedes-Benz 170 H
Ein Mercedes, der nicht sofort als Mercedes zu erkennen ist; der charakteristische Kuhler fehlt und selbst der beruhmte Stern ist nicht von einem Kreis umgeben.
Ein Mercedes, der nicht sofort als Mercedes zu erkennen ist; der charakteristische Kuhler fehlt und selbst der beruhmte Stern ist nicht von einem Kreis umgeben. Das Auto erinnert stark an den von Ferdinand Porsche entworfenen Volkswagen Kaefer aus derselben Zeit. Obwohl Porsche bis Ende der zwanziger Jahre Chefkonstrukteur bei Mercedes-Benz ist, lasst sich seine Beteiligung an der Entwicklung dieses Mercedes-Benz 170 H nur schwer nachweisen. Allgemein setzt sich in dieser Zeit die stromlinienform ein. Es werden Autos mit Heckmotor und direktem Hinterradantrieb entwickelt, sodass die Frontpartie eine staerker aerodynamische Form erhalten kann. Mercedes-Benz prasentiert nun die H-Modelle (Heckmotor – Motor hinten). Die ersten Typen, der 130 H und der 150 H, verkaufen sich aufgrund ihrer maessigen Fahrleistungen schlecht, woraufhin der groessere Mercedes-Benz 170 H auf den Markt gebracht wird. Auch dieser wird kein Erfolg. Die Strassenlage ist nicht optimal, der Wagen ist laut und zudem teurer als der konventioneller gestaltete 170 V mit Frontmotor, der ausserdem in mehreren Versionen erhaeltlich ist. Nur 1.500 Exemplare des Mercedes-Benz 170 H erblicken das Licht der Welt.
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