
Packard 223 Two Seater Roadster Fire Chief
Dieses Feuerwehrkommandantenauto hat sehr elegante, sogenannte blinde Rader, also Scheibenrader, anstelle der damals ublichen Speichenrader, die weniger stabil sind.
Feuerwehrkommandant Augustin J. Cote aus der Stadt Woonsocket im US-Bundesstaat Rhode Island wurde von einem Kollegen einmal als ein Packard-Mann bezeichnet. 1926 schafft er diesen Packard-Sechszylinder als Erste-Hilfe-Wagen an, einen der ersten seiner Art in diesem Bundesstaat. Das Auto, ausgestattet mit zwei Warnleuchten und einer Sirene an der Front sowie einem grossen Suchscheinwerfer und einer Glocke, wird von Cote sehr geschaetzt. Er sitzt selten selbst am Steuer, sondern laesst sich von einem seiner beiden Assistenten fahren. Ob Sommer oder Winter, das Verdeck ist fast immer heruntergeklappt. Der Wagen besitzt sehr schoene sogenannte blinde Raeder, also Scheibenraeder anstelle der damals ueblichen, weniger stabilen Speichenraeder. Der Packard bleibt bis zu Cotes Pensionierung im Jahr 1954 im Dienst, danach wird der Wagen an eine Privatperson verkauft. Diese fuehrt eine gruendliche Restaurierung des inzwischen fast dreissig Jahre alten Autos durch, entfernt dabei jedoch die Feuerwehrausruestung. Um 2005 wird der Packard erneut restauriert, diesmal wieder in den urspruenglichen Zustand als Wagen des Feuerwehrkommandanten. An der Tuere sind die Dienstjahre von A. J. Cote zu sehen: von 1901 bis 1954.
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