Rolls Royce Spirit of Ecstasy
Besser als ein Ring.
Die Geschichte des Rolls-Royce.
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Es war ein kalter Wintermorgen in London im Jahr 1902, als John Montagu, ein Mann von adliger Herkunft, aber mit chronisch leerem Geldbeutel, beschloss, Grossbritanniens erstes Automagazin, The Car Illustrated, zu grunden. Seine Leidenschaft fur das Automobil trieb ihn an, und mit Hilfe des talentierten Illustrators Charles Sykes verwandelte er seinen Traum in Wirklichkeit. Sykes, ein Mann mit scharfem Blick fur Details, hatte bereits eine beeindruckende Karriere als Bildhauer aufgebaut und war der kreative Kopf hinter den Illustrationen der Zeitschrift.
Etwa zur gleichen Zeit traf Montagu eine junge Frau namens Eleanor Thornton. Eleanor arbeitete als Assistentin beim Automobile Club unter der Leitung von Montagus Freund Claude Johnson. Sie war nicht nur außergewohnlich intelligent, sondern auch von bezaubernder Schonheit. Montagu, der sich sofort in sie verliebte, bot ihr eine Stelle als Buroleiterin bei seiner Zeitschrift an. Eleanor nahm das Angebot an, und schon bald entwickelte sich eine intensive und geheime Liebesbeziehung zwischen dem aristokratischen Verleger und der jungen Frau aus Sudlondon.
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Im Jahr 1903 wurde Eleanor schwanger. Das Paar beschloss, dass es fur ihr Baby am besten ware, es zur Adoption freizugeben. Am Tag der Geburt hielt Eleanor ihre Tochter Joan nur wenige Sekunden in den Armen, bevor sie sie Montagu mit den Worten ubergab: "Nie wieder den Namen des Babys nennen." Montagu sorgte dafur, dass Joan eine gute Erziehung erhielt, wenn auch aus der Ferne. Er besuchte sie regelmassig, jedoch immer heimlich und unter dem Namen "Onkel John".
Inzwischen fuhrte Eleanor ihr Doppelleben weiter. Tagsuber war sie Johnsons respektable Assistentin, doch nachts verwandelte sie sich in eine exotische Tanzerin und Aktmodell. Wahrend dieser nachstlichen Eskapaden kam sie erneut mit Sykes in Kontakt, fur den sie regelmassig posierte. Sykes, inspiriert von ihrer Anmut und Schonheit, schuf mehrere Kunstwerke, fur die Eleanor Modell stand.
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Im Jahr 1910, nachdem Claude Johnson Managing Director von Rolls-Royce geworden war, wandte er sich mit einem besonderen Auftrag an Sykes. Johnson wollte eine einzigartige Mascotte fur die Kuhlerdeckel der Rolls-Royce-Autos, etwas, das die Eleganz und die Kraft der Marke verkorpern sollte. Inspiriert von der Statue der Nike von Samothrake im Louvre beauftragte Johnson Sykes, etwas Vergleichbares zu schaffen. Sykes, der oft mit Montagu in dessen Silver Ghost gereist war, entschied, dass eine zarte und atherische Figur besser zur Marke passte. Seine Muse, erneut Eleanor, wurde zum Modell fur das, was spater als Spirit of Ecstasy bekannt werden sollte.









