
Bugatti Type 44
Fur einen Bugatti hat dieses Auto eine eher schlichte Karosserie, aber gerade deshalb ist es etwas ganz Besonderes. Die Karosserie wurde von Bergeon & Descoins aus Bordeaux gebaut, einem Unternehmen, das sich bereits seit etwa 1830 mit dem Bau von Karosserien beschaftigt.
Fur einen Bugatti hat dieses Auto eine eher schlichte Karosserie, aber gerade deshalb ist es etwas ganz Besonderes. Die Karosserie dieses Bugatti Type 44 wurde von Bergeon & Descoins aus Bordeaux gebaut, einem Unternehmen, das sich bereits seit etwa 1830 mit dem Bau von Karosserien beschaftigt. Es handelt sich um ein sogenanntes faux cabriolet, ein Schein Cabriolet. Das Dach lasst sich namlich nicht offnen, besteht aber aus dunkler gefarbtem Material und besitzt ein sogenanntes Kinderwagen Scharnier, das hier ausschliesslich zur Zierde dient. Trotz der zuruckhaltenden Karosserie darf der Bugatti Type 44 nicht unterschatzt werden: Unter der Motorhaube sitzt ein kraftiger Dreiliter Achtzylinder. Die Innenausstattung dieses Bugatti ist noch vollstandig original. Ettore Bugatti wird 1881 in eine italienische Kunstlerfamilie hineingeboren. Er besucht zusammen mit seinem Bruder Rembrandt die Kunstakademie in Brera, mochte aber lieber in die Technik gehen. Er bricht das Studium ab und grundet 1909, nachdem er einige Jahre bei verschiedenen Fahrrad und Autofabriken gearbeitet hat, seine eigene Autofabrik in Molsheim im deutschen Elsass. Sein erstes Auto ist der Typ 13 mit einem 1,3 Liter Vierzylinder mit obenliegender Nockenwelle. Ausserdem entwirft er den kleinen Peugeot Bebe. 1913 baut er seinen ersten Achtzylinder, indem er zwei Vierzylinder koppelt.
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