
De Dion-Bouton Quadricycle
Der Verkaufserfolg des Tricycle und die Leistungsfahigkeit des Motors fuhren dazu, dass De Dion-Bouton schon bald mit abgeleiteten Modellen auf den Markt kommt.
Der Verkaufserfolg des Tricycle und die Leistungsfahigkeit des Motors fuhren dazu, dass De Dion-Bouton schon bald mit abgeleiteten Modellen auf den Markt kommt. Ein Beispiel dafur ist dieser Vierradwagen, der Quadricycle, von dem die ersten Exemplare 1898 ausgeliefert werden. Auch dieses Fahrzeug ist dank seines geringen Gewichts und des wassergekuhlten Einzylindermotors in der Lage, beachtliche Leistungen zu erbringen: Auf ebener Strecke kann eine Geschwindigkeit von 50 km/h erreicht werden. Die Motoren von De Dion-Bouton sind nicht billig, gelten aber als ausserst zuverlassig. Daher beziehen viele Autohersteller, die anfanglich noch keine eigenen Motoren entwickeln, die Antriebe von De Dion-Bouton. Ein weiterer Vorteil ist, dass Motorenteile leicht austauschbar sind. Die ersten Autos von Marken, die spater beruhmt werden sollten, wie Renault, Delage sowie die amerikanischen Hersteller Pierce-Arrow und Peerless, werden mit Motoren von De Dion-Bouton ausgestattet und verdanken ihnen im Grunde ihr Existenzrecht.
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