
Holsman Runabout Highwheeler
Typisch amerikanischer Buggy oder Runabout. Ursprunglich ein kleines Kutschfahrzeug, aber Anfang des 20. Jahrhunderts baut Harry K. Holsman aus Chicago einen Zweizylindermotor ein und wird damit zu einem der bekanntesten Hersteller der sogenannten Highwheeler.
In alten Westernfilmen sind sie noch zu sehen, diese sogenannten runabouts oder buggies, aber dann mit einem Pferd davor. Diese leichten Kutschen mit ihren hohen Radern eignen sich hervorragend, um uber die sandigen Prairien in Amerika zu fahren. Harry K. Holsman aus Chicago beginnt 1902 damit, diese Kutschen mit einem zweizylinder boxermotor (Zylinder einander direkt gegenuber) auszustatten und wird zu einem der grossten Hersteller dieses Autotyps, der highwheeler genannt wird. Gefahren wird, indem man den grossen Hebel nach hinten zieht. Dadurch spannen sich die Riemen, wodurch das Auto in Bewegung gesetzt wird. Gebremst wird, indem man den Hebel nach vorne druckt, woraufhin die Riemen gelost werden und die Bremsbocke gegen die Rader gedrukt werden. Zum Ruckwartsfahren wird der Hebel noch weiter nach vorne bewegt, sodass ein Antriebsrad gegen die Rader gepresst wird. Das Aufkommen des billigen und zuverlassigen T-Ford bedeutet das Ende der highwheelers, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Dutzenden Herstellern gebaut werden, wie Black, Peets, Dart und Holsman. Im Jahr 1910 hort Holsman auf zu bestehen.
Plane deinen Besuch

