
Hudson Straight-eight Indianapolis
Das 500-Meilen-Rennen von Indianapolis, besser bekannt als das Indy 500, ist das wichtigste Motorsportereignis in den Vereinigten Staaten.
Das 500-Meilen-Rennen von Indianapolis, besser bekannt als das "Indy 500", ist das wichtigste Motorsportereignis in den Vereinigten Staaten. Das Rennen wurde erstmals 1911 ausgetragen und findet auf einer Ovalstrecke statt, dem Indianapolis Motor Speedway. Besonders ist, dass die Autos gegen den Uhrzeigersinn fahren. In den ersten Jahren nehmen auch viele europaische Wagen teil, die jedoch eher fur kurvige Rundkurse gebaut sind. Das Indy 500 wird schon bald zu einem fast ausschliesslich amerikanischen Ereignis. Die Kosten fur die Teilnahme steigen jedoch nach und nach, unter anderem wegen der immer starkeren Motoren, mit denen die Wagen ausgerustet werden. Die Veranstalter beschliessen daher 1930, dass die Rennwagen mit Serienmotoren ausgestattet sein mussen. Das rettet die Veranstaltung, denn nun kann ein Rennwagen fur 1.500 Dollar gebaut werden, statt fur das Zehnfache. Die grossen Autohersteller kehren daraufhin zum Indy 500 zuruck. Dieser Hudson Straight-Eight hat einen 3,8-Liter-Achtzylinder und ist 80 km/h schneller als das Serienfahrzeug, von dem er abgeleitet ist. Er wurde fur das Rennen von 1933 gebaut, das schliesslich tragisch verlaufen wird. In diesem Rennen verunglucken viele Wagen, und drei Fahrer sowie zwei Mechaniker kommen ums Leben.
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