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Maserati 300s

Als 1953 die World Sportscar Championship ins Leben gerufen wird, einschliesslich Rennen wie Le Mans und der Mille Miglia, beschliesst Maserati teilzunehmen.

Als 1953 die World Sportscar Championship ins Leben gerufen wird, mit Rennen wie Le Mans und der Mille Miglia, beschliesst Maserati teilzunehmen. Die Marke hat jedoch zu wenig Erfahrung mit grosseren Motoren; in der Sportwagenklasse steht hoechstens ein Zweiliter zur Verfuegung und der Maserati Formel 1 Rennwagen, der 250F, verwendet einen 2,5 Liter Sechszylinder. Aus letzterem wird nun ein voellig neuer Motor abgeleitet, ein 3,0 Liter mit doppelter obenliegender Nockenwelle, der 280 PS leistet. Dieser Motor wird in ein ebenfalls neues Chassis mit De Dion Hinterachse eingebaut. Die Roadster Karosserie besteht aus Aluminium und wird von Fantuzzi entworfen. Obwohl Rennwagen funktional sein muessen und nicht per Definition „schoen“ sind, trifft letzteres bei diesem Maserati 300S durchaus zu. Dank seiner einfachen, fliessenden Form ist das Auto eine wahre Schoenheit. Das Debuet des Maserati 300S im Jahr 1955 ist wegen allerlei Kinderkrankheiten kein Erfolg, doch ein fuer das folgende Jahr deutlich ueberarbeitetes Modell gewinnt sowohl die 1.000 km von Buenos Aires mit Stirling Moss und Carlos Menditeguy als auch das 1.000 Kilometer Rennen auf dem Nuerburgring, mit Stirling Moss, Jean Behra, Piero Taruffi und Harry Schell am Steuer. In diesem Jahr erreicht Maserati dank des 300S den zweiten Platz in der Meisterschaft, hinter Ferrari.

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Technische spezifikationen


Motor3,0-Liter Sechszylinder
Vermoegen280 pk
Hochstgeschwindigkeit225 km/h
Anzahl der Gange4 gaenge
Antriebhinterradantrieb

Abmessungen


Lange2.45m
Breite1m
Hohe0.98m
Radstand1.5m

Sonstiges


Baujahr1957
HerkunftslandItalien
Karosserietouring
ZeitraumNachkriegszeit (1946-1980)