
Peugeot Type 9 3.75-hp Vis-à-vis
Sechzig Jahre lang ist dieser Peugeot in ein franzoesisches Schloss eingemauert, bis er 1980 entdeckt wird.
Sechzig Jahre lang ist dieser Peugeot Type 9 in einem franzoesischen Schloss eingemauert, bis er 1980 entdeckt wird. Er ist eines der sechzehn noch existierenden Exemplare dieses Typs und eines der sehr wenigen, die noch fahrbereit sind. Seit 1981 wird das Auto regelmaessig bei der jaehrlichen London to Brighton Run eingesetzt. Viele Jahre lang trug es die Startnummer 1, als aeltestes teilnehmendes Fahrzeug. Laut Werksangaben kann das Auto auf ebenen Strassen muhelos eine Reisegeschwindigkeit von 18 bis 20 km/h halten und selbst voll beladen noch mit 10 km/h einen steilen Huegel erklimmen. Wie alle Peugeots der ersten Serie verfugt dieses Fahrzeug uber einen hinten eingebauten Daimler V-Twin-Motor mit Gluhrohrzuendung, der von einem Brenner erhitzt wird. Das Lenkrad zeigt senkrecht nach unten und besteht lediglich aus einem Buegel mit zwei Handgriffen. Bemerkenswert ist, dass das Kuehlwasser des Motors in den Chassisrohren gespeichert ist, eine Konstruktion, die viele Jahrzehnte spaeter in Grand-Prix-Rennwagen erneut angewendet wurde.
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