Bugatti Type 57 Roadster Grand Raid Gangloff
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Einmalig
Der einzigartige Bugatti Type 57 Roadster Grand Raid Gangloff aus dem Jahr 1934 ist von Geheimnissen umgeben. Das Auto ist ein wahres Meisterwerk der Automobiltechnik. Dieses prachtvolle Fahrzeug wurde von dem legendaeren italienischen Autobauer Ettore Bugatti und dem Karosseriebauer Gangloff entworfen. Auf dem Pariser Autosalon 1934 wurde dieses einzigartige Exemplar als One-off praesentiert. Urspruenglich sollten 10 Grand Raid Fahrgestelle gebaut werden, doch dies ist das einzige Exemplar, das letztendlich gebaut wurde, mit der Fahrgestellnummer 57222.
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Einzigartiges Design
Eines der auffalligsten Merkmale ist das hervorragende Karosseriedesign. Die Karosserie besteht aus leichtem Aluminium und weist fliessende Linien und Rundungen auf, die dem Wagen selbst im Stand ein Gefuhl von Bewegung verleihen. Der beruhmte hufeisenformige Kuhlergrill ist ein charakteristisches Designelement von Bugatti. Typisch fur das Design sind die stromlinienformigen, langgezogenen Kotflugel, die V-förmige Frontscheibe und die aerodynamischen Kopfstutzen. Der Winkel der Lenksaule wurde angepasst, um den Fahrer weiter nach hinten ins Chassis zu bringen, und auch Schalthebel, Handbremse und Pedale wurden versetzt.
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Die Farben der Familie Bugatti
Denkst du bei Bugatti schnell an Blau, die Landesfarbe Frankreichs bei Autorennen, so ist der Grand Raid schwarz mit gelb. Dies sind die Lieblingsfarben von Bugattis Grunders Ettore Bugatti und wurden von der Familie Bugatti verwendet. Im Jahr 2022 diente der Bugatti Type 57 Roadster Grand Raid aus dem Louwman Museum als Vorbild fur den neuen Bugatti W16 Mistral, der dieselben aufregenden Art-Deko-Rundungen und dieselbe Farbkombination erhielt.
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Roadster Grand Raid
Der Name ruft sofort Abenteuer hervor. Das Wort raid ist ein franzosischer Ausdruck fur eine lange Rallye durch unwegsames Gebiet, etwa eine Wuste. Der Name wurde von Bugatti auch bewusst fur diese sehr sportliche Ausfuhrung des Typs 57 mit den beiden aerodynamischen Ausbuchtungen am Heck gewahlt. Sie erinnern an die Formen eines Flugzeugs.
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Reiche Geschichte
Kurz nachdem Ettore Bugatti die Welt mit seinem wunderschoenen Entwurf auf dem Pariser Autosalon in Erstaunen versetzt hatte, wurde der Type 57 Roadster Grand Raid Gangloff bei der Rallye Paris-Nizza-Paris von dem legendaeren Rennfahrer Pierre Veyron gefahren – dem Mann, dessen Name dem ersten Bugatti Hypercar der modernen Bugatti Aera verliehen wurde. Im April 1935 errang Robert Benoist mit diesem Wagen den ersten Platz beim Bergrennen in Chavigny. 1946 wurde das Auto an den ersten Eigentuemer der Nachkriegszeit verkauft. Seit 2001 befindet sich der Bugatti Type 57 Roadster Grand Raid Gangloff im Louwman Museum in Den Haag und ist in exakt demselben Zustand erhalten, in dem er einst auf dem Pariser Autosalon praesentiert wurde.





