
Ferrari 625 New Zealand Tasman
Ganz entgegen seiner gewohnheit baut Ferrari 1957 auf wunsch des neuseelandischen fahrers Pat Hoare einen speziellen rennwagen, mit dem er in Australien und Neuseeland an der sogenannten Tasman Series teilnehmen soll.
Es wird angenommen, dass der neuseelandische Rennfahrer Pat Hoare eine besondere Beziehung zu Enzo Ferrari hatte, auch wenn nie ganz klar geworden ist, wie diese entstanden ist. Wie auch immer, voellig untypisch fuer ihn baut Ferrari 1957 auf Wunsch von Hoare einen speziellen Rennwagen, damit dieser in Australien und Neuseeland an der sogenannten Tasman Series teilnehmen kann. Damit ist die Marke Ferrari auch in dieser Meisterschaft vertreten. Das Auto wird aus einem veralteten Tipo-500-Chassis, einem von 2,5 auf 2,8 Liter aufgebohrten Le-Mans-Motor und dem Getriebe eines Tipo 555 "Super Squalo" Grand-Prix-Rennwagens zusammengesetzt. Der hintere Kraftstofftank stammt aus einem von Ferrari uebernommenen Lancia D50. Hoare bestreitet viele Rennen in Neuseeland mit diesem Wagen, aber der aufgebohrte Vierzylinder bereitet haeufig Probleme. Daher macht er sich auf die Suche nach einem V12, kann jedoch keinen finden. Daraufhin nimmt er Kontakt mit dem Werk auf, das ihm ein komplett neues Auto anbietet. Der urspruengliche Ferrari 625 New Zealand Tasman wird daraufhin von Hoare an einen Privatfahrer verkauft und ist heute Teil der Sammlung des Louwman Museum.
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