
Hispano-Suiza H6b Million-guiet Dual-cowl Phaeton
Hispano-Suiza bedeutet Spanisch-Schweizerisch und ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit, die der spanische Elektroautohersteller Emilio de la Cuadra und der schweizerische Ingenieur Marc Birkigt um 1900 eingehen.
Hellblau ist keine Farbe, die man bei einem Auto wie diesem erwarten wurde, aber der Pariser Karosseriebauer Million-Guiet baut 1924 diesen Dual-Cowl Phaeton auf Basis eines Hispano-Suiza H6B im Auftrag von Norma Talmadge, einer in den 1920er Jahren sehr beliebten Filmschauspielerin. Ihr Schwager ist der bekannte Schauspieler und Komiker Buster Keaton. Hispano-Suiza bedeutet Spanisch-Schweizerisch und ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit, die der spanische Elektroautohersteller Emilio de la Cuadra und der schweizerische Ingenieur Marc Birkigt um 1900 eingehen. Die Marke stellt Personen- und Lastwagen her und produziert spater auch Flugmotoren. Zunachst befindet sich das Werk in Spanien, doch weil spater viele Auftrage aus Frankreich kommen, wird ein Standort in Paris eroffnet. Der H6 ist das erste vollstandig in Frankreich entwickelte Modell. Der fliegende Stor, der den Kuhler jeder Hispano-Suiza nach dem Ersten Weltkrieg ziert, ist das Maskottchen der Staffel des franzosischen Fliegerhelden Georges Guynemer. Im Krieg fliegt er eine SPAD-Doppeldecker-Maschine, die mit einem Hispano-Suiza-V8-Motor ausgerustet ist.
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